Konfirmandenarbeit

 

„Gott muss ein Seemann sein…“
Die erste Flotte Segelfreizeit und das Landprogramm der Region Mitte-Lehe

Das Lied der Gruppe Santiano: „Gott muss ein Seemann sein“ geht wohl keinem, der bei der ersten Bremerhavener Flotte Segelfreizeit mit dabei war, aus dem Ohr. Mit dem Refrain „Gott muss ein Seemann sein, Keiner geht verloren, Keiner geht verloren. Er lässt die Mannschaft nie allein, Gott muss ein Seemann sein“, fühlten sich alle Seemänner und Seefrauen auf der Flotte angesprochen. Und dass wir nicht allein gesegelt sind, sondern unter Gottes Schirm und Schutz haben wir auch gespürt.
Aber fangen wir von vorne an. 60 Menschen, darunter 51 Konfis, 6 ehrenamtliche und 3 hauptamtliche Mitarbeitende machten sich am 27.05. für 7 Tage auf eine große Abenteuerreise.
Viel Vorfreude, Aufregung und auch Ängste (wie wird es wohl auf so einem großen Schiff werden?) reisten mit uns.
Aber nach kurzem Einleben auf den Schiffen „Hester“ und „Allure“ und zwei tollen Crews, die uns beim Segeln begleiteten (viele Grüße an Skipper Luca und Maat Theiss und Skipperin Zippi und Maat Jonas) konnte es nun losgehen. Es wurden Knoten gelernt und Segel gehisst. Es wurde gezogen, gekurbelt, Fender gesetzt und sogar gesteuert. Manche Konfis brauchten nur noch kurze Kommandos und schon wussten sie, was zu tun war. Begleitet haben uns jeden Tag Themen wie „Was gibt mir Orientierung im Leben“, „Gemeinschaft“, „Frieden“, „Sorgen & Ängste“ und „Gott hat dich wunderbar gemacht“. Wir starteten jeden Morgen mit einer Andacht, passend zum Thema, mit vielen Liedern und auch einigen Aktionen (z. B. Armdrücken um Gummibärchen) Anschließend gab es Tagesaufgaben, die mal alleine erarbeitet wurden, in kleinen Teams oder mit der ganzen Gruppe. So wurden am „Friedenstag“ tolle Projekte entwickelt, die zu einer friedlicheren Welt beitragen sollten. In den Projekten ging es z. B. um die Themen Armut und Arbeitslosigkeit, Rassismus, Mobbing, aber auch um ganz konkrete Beispiele, die unsere eigene Gruppe betrafen. Das war sehr beeindruckend. Nachdem wir in den ersten tagen etwas Pech mit dem Wetter hatten, konnten wir die letzten Tage mit viel Sonne genießen.
Zum Tagesablauf gehörte aber gemeinschaftliche Aufgaben wie Kochen und Putzen. Schließlich macht die Seeluft auch hungrig.
Meistens kamen wir am Nachmittag wieder in einem der vielen schönen Häfen an, dann konnten erst einmal alle an Land gehen, ein Eis essen, shoppen, sich die Stadt ansehen oder Fußball spielen. Abends gab es dann Programm für alle zusammen. So besuchte uns eine „Piratencrew“ die uns anheuern wollte und in verschiedenen Spielen mussten wir unser Können beweisen. Insgesamt war es ein buntes Programm.
Es haben sich viele neue Freundschaften entwickelt, es gab tolle Gespräche untereinander, es wurde miteinander geweint und gelacht.
Ein besonderes Highlight war sicherlich der OpenAir Gottesdienst auf dem Deck der Hester. Ein einmaliger Gottesdienst, vorbereitet von den Konfis, den sicherlich so schnell keine/r vergisst.
Es war eine schöne Flotte und wir freuen und auf nächstes Jahr!!!

Auch die „Landratten“, wie die Konfis liebevoll genannt werden, die nicht mit auf der Segelfreizeit waren, hatten ein tolles Programm vor Ort. So wurde auch hier gemeinsam ein Gottesdienst vorbereitet, der dann am Sonntag in der Pauluskirche stattfand. Es gab eine Rallye und der Turm der Pauluskirche wurde erklommen. Die Aussicht dort oben ist wirklich atemberaubend.
Gruppenspiele, Eis essen und andere Gemeinschaftsaufgaben ließen die Zeit schnell vergehen.

Zum Schluss bleibt uns nur noch „Danke“ zu sagen. Danke an das tolle Team von Haupt- und Ehrenamtlichen, die dieses Abenteuer gewagt haben. Danke an die Kirchenvorstände der Region Mitte-Lehe, die uns dabei unterstützt haben, danke auch an alle UntertützerInnen, die uns finanziell durch Spenden und Kollekten sehr weitergeholfen haben. Wir brauchen auch für die nächsten Jahre weiterhin Unterstützung, damit dieses tolle Projekt weitergehen kann.

Regionaldiakonin Daniela Memedovski

Die Flotte – aus Sicht der Konfis
Die Konferfahrt der Flotte Bremerhaven 2018 war super und wir Konfis können allen anderen nur empfehlen, sich auch konfirmieren zu lassen.
Wir Mädchen und die Jungs im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sind mit den beiden Schiffen Hester und der Allure auf dem Ijsselmeer gefahren. Morgens haben wir auf den Schiffen gemeinsam gefrühstückt und haben uns dann nach dem Frühstück vorbereitet auf dem Weg zum nächsten Hafen. Gemeinsam in Teamarbeit unter Anleitung unserer Skipper und unserer Maate haben wir die Segel gesetzt. Zwischendrin bekamen wir dann noch einen Mittagssnack Kuchen oder das Essen vom Abend davor!
Angekommen in unserem Hafen haben wir für jeden Tag eine Tagesaufgabe erledigt und vorgestellt. Jeden Tag gab es ein anderes Thema: Wunder oder Sorgen oder Frieden waren die Themen.
Nach dem Abendbrot hatten wir dann Freizeit – bis auf den täglich wechselnden Küchendienst. Abends haben wir alle gemeinsam verschiedene Aktionen gemacht und interessante Spiele ausprobiert.
Bedanken möchten wir uns bei allen Teamern, die sowohl viel Geduld mit uns hatten und die für uns dagewesen sind: danke Chantal, Giana, Jule, Feline, Daniela, Johann, Kay, Pascal und Tjark danke für diese mega Fahrt liebe Grüße die Konfis.

Lea Sophie Döscher/13 Jahre
Donisha Jankovski/12 Jahre

Konfi-Cup: Sushi verteidigt den Pott

Sie haben es geschafft, die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Region Surheide und Schiffdorf. Schon im letzten Jahr gewannen sie den Konfi-Cup-Pokal und konnten ihn auch am 25. August 2017 wieder mitnehmen.
Unter strahlend blauen Himmel gab es Stände, an denen 158 Konfirmanden und Konfirmandinnen spielerisch dem Leben Jesu begegneten: die heiligen drei Könige hatten engumschlungen einen Parcours zu laufen , bevor sie zur Krippe gelangten. Die Freunde des Gelähmten mussten mehrere Hindernisse überwinden, bevor sie ihn in einem Tuch tragend zu Jesus bringen konnten.. Die Geschichte von der Segnung der Kinder musste auf Kisten stehend in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Als der verlorene Sohn sein Geld ausgegeben hatte, musste er sich sein Essen hart erarbeiten Dazu bildeten die Konfirmanden eine lange Kette und konnten Brote (aus Pappe) einsammeln. Die Namen der Jünger Jesu hatten sich in einem Memory-Spiel versteckt und bei der Hochzeit zu Kana musste das Wasser, aus dem Jesus später Wein machte, in kleinen Schöpfkellen transportiert werden. Mit viel Kreativität, Liebe zum Detail und Engagement gestalteten die Mitarbeitenden der Ev. Jugend achtzehn Stände, die Momente aus dem Leben Jesu oder Gleichnisse Jesu zeigten.
„So ist Konfer cool“, sagte eine Konfirmand zum Abschluss, nachdem Frau Wendorf den Pokal an das siegreiche Team überreicht hatt. Übrigens: am Stand, den die Arbeiter im Weinberg die Plane wenden mussten (Matthäus 20, 1-16) erhielten alle Gruppen die gleiche Punktzahl.